Freitag, 7. August 2015

Flug und Orientation Camp

Kaum zu glauben, dass ich jetzt schon drei ganze Wochen in meiner Gastfamilie bin. Aber ich fange am besten von vorne an.

Am 14. Juli bin ich vom Frankfurter Flughafen nach Neuseeland geflogen. Vom Flughafen aus sind wir dann also mit der ganzen Gruppe, von Stepin zusammen geflogen. Wir sind dann von Frankfurt aus nach Dubai geflogen, und von dort aus nach Melbourne und dann weiter nach Auckland.
Auf den Flügen saß ich leider nie mit anderen Austauschschülern zusammen , weil die von Stepin das irgendwie falsch geplant haben. Na ja, das war aber weiter nicht so schlimm, weil ich so auch neben netten Leuten saß, mit denen man sich auch super unterhalten konnte.
Auf dem ersten Flug saß ich zb. neben 2 deutschen Bagpackern die total lustig drauf waren und auf dem 2. Flug neben einer Engländerin, die auch richtig nett war. :)
Die Flughäfen waren so ziemlich langweilig. Und mit Ausnahme, dass man, als man in Dubai aus dem Flugzeug gekommen ist einen Hitzschlag bekommen hat, weil die Klimaanlagen im Flugzeug auf gefühlte -5 grad gestellt waren und es in Dubai um die 45 grad schwüle Hitze war, war in Dubai auch nichts spannended los. Außerdem konnte man auch vom Flughafen aus gar nichs von Dubai sehen.
Ja und als wir dann in Auckland angekommen sind, wurden wir von ein paar Betreuern von unserer Organisation zu unserer Unterkunft gebracht. Dann hatten wir den Tag frei und konnten uns einfach ein bisschen erhohlen und die anderen Austauschschüler aus anderen Ländern, wie Frankreich, Italien, Schweden usw. kennen lernen, die auch alle richtig nett waren.
Die nächsten 2 Tage hatten wir dann Programm. Viel Programm um den Jetlag zu verarbeiten. Das war echt anstrengend und am Abend wollten alle einfach nur so früh wie möglich ins Bett.
In Auckland waren wir am Strand, sind durch den neuseeländischen 'bush' (Wald) gewandert, waren in einem maori village wo wir den Kriegstanz 'Haka' gelernt haben und mit leckerem typisch maorischem Essen bekocht wurden. Außerdem waren wir noch indoor klettern, was so ziemlich das langweiligste war, und waren auf einer Farm, wo wir bei stömendem regen Tiere füttern durften :D  Ja und dann am Samstag Abend ging es dann wieder ans Koffer packen, und am Sonntag morgen dann in die Gastfamilie.
Meine Gruppe war natürlich - wie kann es anders sein, die erste die zum Flughafen losgefahren ist. Deswegen mussten wir schon um 4 Uhr morgens aufstehen, weil um halb sieben unser Flugeug geflogen ist. Also sind wir dann los zum Flughafen. Ich bin noch mit 4 anderen Austauschschülern geflogen, die auch in Invercargill sind.
Am Flughafen in Auckland hat uns dann eine ganz nette Betreuerin beim einchecken geholfen, bis wir dann ins Flugzeug gegangen sind. Wir sind dann erstmal nach Christchurch geflogen und sind von da aus dann mit einem richtig kleinen Flugzeug weiter nach Invervargill geflogen. Wobei man dazu sagen muss, dass wir in Christchurch fast unseren Flieger verpasst hätten, weil wir mit dem 1. Flugzeug um 8:23 Uhr gelandet sind, boarding vom nächsten Flugzeug war aber schon um 8:20 Uhr. Und als wir dann am Flughafen in Christchurch am richtigen Gate angekommen sind und ins Flugzeug wollten, hat uns die Frau von der security Kontrolle gesagt: "Take a Seat, please". Wir gingen davon aus dass sie die Sitze im Flugzeug meint, weil es ja schon so spaet war. Also wollten wir durchgehen, aber als sie uns zurück hielt, begriffen wir das sie die Sitze in der Wartehalle meint, wo auch alle anderen Leute sassen und warteten. Ja und dann haben wir bestimmt nochmal 15 Minuten gewartet. Also alle Eile umsonst.
Als wir dann endlich in Invercargill ankamen wurden alle von ihren Gastfamilien abgeholt. Nur ich nicht. Alle standen da bei ihren Familien und ich stand da erstmal dumm rum und hab meine Gastfamiie gesucht. Aber von meiner Gastfamilie weit und breit nichts zu sehen. Dann kam eine Frau, die bei den Gastfamilien der anderen stand auf mich zu und hat mich nach mein Namen gefragt. Ich hab ihn ihr genannt und dann hat sie mich zu meinem LAR geführt. (LAR ist eine Person von der Organisation, die ich während des Aufenthaltes immer ansprechen kann wegen was weiß ich alles). Und  die war auch total nett und hat mir erstmal gesagt, dass ich bis 3 Uhr nachmittags mit zu ihr gehe (sie hat auch 3 Austauschschüler) und das sie mich dann zu der Gastfamilie bringt, weil die vorher nicht da sind.
Das hieß für mich, noch länger warten. Und da ich total erkältet war, was ich bei dem Orientation camp leider auch war, durch die ganzen Klimaanlagen im Flugzeug, war das umso schlimmer.
Um 3 uhr hat mich meine coordinatorin dann endlich zu meiner Gastfamilie gebracht...

aber über die Gastfamilie und Schule schreibe ich bald auch noch, ich habe nur jetzt leider keine Zeit mehr das alles zu schreiben, ausserdem waere der Post sonst noch laenger.

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